Pädagogik

Pädagogik

Pädagogische Zielsetzung

Jedes Kind ist für uns ein Gottesgeschenk: einmalig, kostbar, liebenswert.
Wir achten, begleiten und fördern jedes Kind als eigenständige Person. Unser persönlicher christlicher Glaube sowie christliche Werte bilden dafür die Grundlage.

Wir wollen sie vermitteln durch:

  • Das eigene Vorleben der Mitarbeiter:

Die Atmosphäre in unserer Einrichtung soll geprägt sein von gegenseitiger Achtung und Toleranz, von Verständnis, Solidarität und Ehrlichkeit. Mitarbeiter, Eltern und Kinder sollen sich angenommen fühlen.

  • Gebete, Lieder und Erzählungen mit christlichen Inhalten:

Im Vordergrund steht für die Kinder dabei Jesus, der uns durch sein eigenes Vorleben zeigt, wie Leben gemeinsam mit anderen Menschen gelingen kann.

  • Feste und Feiern:

In unserem Kulturkreis haben fast alle Feste einen christlichen Ursprung
(z. B. Weihnachten, Fasching, Ostern, Erntedank, Pfingsten, Nikolaus…). Die Kinder lernen diese christlichen Feste in ihrem Ursprung kennen und erfahren, dass das Feiern von Festen einen wichtigen Teil christlichen Glaubens darstellt.

Das Kinderhaus ist für die Kinder Spiel-, Lern- und Erlebniswelt. Jedes Kind soll sich angenommen fühlen. Das ist die Grundlage für alle Bildungsbereiche.

Die Kinder an der Gestaltung des Lebensalltags und besonderer Höhepunkte im Kinderhaus zu beteiligen, sehen wir als eine große Herausforderung und wesentliche Erziehungsaufgabe aller Mitarbeiter/innen und Eltern an.

Wir setzen uns offen und ehrlich mit Fragen und Problemen der Kinder auseinander (z. B. Krankheit, Verlassen werden, Krieg, Tod und Leben).

Wir wollen die Selbstständigkeit der Kinder fördern. Das Kind lernt Entscheidungen treffen, seine Meinung sagen und Aufgaben übernehmen. Es sammelt viele Erfahrungen aus seiner Umwelt und mit verschiedensten Materialien.

Durch die Altersmischung (2 bis 6 Jahre) können die Kinder soziale Kompetenzen entwickeln:
“Dieser Altersunterschied und diese Mischung verschiedener Entwicklungsstufen sind eine der Grundlagen der Selbsterziehung … Es besteht eine Harmonie zwischen den Kindern und ein Gedankenaustausch, der zwischen einem Erwachsenen und einem so kleinen Kind nicht möglich ist.” (M. Montessori)

 Offene Arbeit

OFFENHEIT soll unsere gesamte Arbeit prägen. Diese Offenheit soll sichtbar werden in der persönlichen Haltung der Mitarbeiter/innen und in der Struktur unserer pädagogischen Arbeit sowie unseres Hauses.

Wir gehen davon aus, dass Kleinkinder eine feste Bezugsperson und einen überschaubaren Lebensraum brauchen. Deshalb gibt es in unserem Haus drei Stammgruppen mit je 21 Kindern und zwei Erzieher/innen.
Mit dieser Zugehörigkeits-Gewissheit können sich die Kinder heraus begeben und Kontakte zu anderen Erziehern, Kindern und Räumen mit seinen unterschiedlichen Lernangeboten knüpfen – sich öffnen.

Im Verlauf eines Tages sucht jedes Kind zu bestimmten Zeiten Aktivität oder Ruhe, Anspannung oder Entspannung, die Möglichkeit des Sich–vor–wagen-Dürfens oder des Sich-zurück-ziehen-Könnens; sie brauchen das Laute und das Leise.
Entsprechend versuchen wir unser Haus zu gestalten.

Das Kind entscheidet zunehmend selbstständig, wo und mit wem es arbeitet oder spielt. Es ist in der Lage, sich seine persönlichen Lernaufgaben zu suchen – begleitet und unterstützt durch die Erzieher/innen.